Eine Gesellschaft, eine kleine oder große Gruppe, eine Familie kommt ohne Absprachen, Vereinbarungen, ja Gesetze und Verbote nicht aus, um lange zusammenhalten zu können. So auch eine Glaubenshaltung und eine Glaubensgemeinschaft. Gott selbst hat Seine Gebote erlassen und die Menschen haben diese Gebote in vielfältige Unterteilungen auf möglichst viele Situationen ausgeweitet und tun es heute noch weiter. Daran will Jesus nicht rütteln, weil es Gottes Wille ist und es ohne diese ‚Leitplanken nicht geht‘. Doch über allen Geboten und Gesetzen, und in ihnen, muss die Liebe das letzte Wort haben: was wir vereinbaren und wie wir es vermitteln uns anwenden. Dazu ist Jesus gekommen: nicht um sie ‚aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen‘. Jesus ist unser Gebot, Jesus lebt es uns vor und lebt es in uns weiter, nicht als geschriebener Text oder verkündete Worte, sondern als in Fleisch und Blut übergegangenes Gesetz der Liebe. An Ihn uns zu halten, ist der sichere Weg, im Gebot der Liebe weiter zu wachsen. Die Fastenzeit ist ein Appel besonderer Art, es zu wollen, zu entscheiden und zu tun.
„Herr Jesus Christus, immer wieder versucht man dich festzulegen auf Aussagen und zu überführen als Gotteslästerer. Du nimmst aus jeder Religion das Weg, was nicht Gottes Wille ist und Du bekräftigst und lebst es uns vor, was denn der Wille des Vaters im Himmel ist. Du lebst aus dem Heiligen Geist und gibst Ihn uns weiter, damit wir lernen, nicht nach Buchstaben zu fragen, sondern nach Sinn und Absicht, und nach dem letzten Ziel unseres Lebens.“
Miteinander reden und lachen, sich gegenseitig Freundlichkeiten erweisen.
Zusammen schöne Texte lesen, sich necken dabei, vor allem, einander Achtung erweisen.
Mitunter sich auch streiten, ohne Aggression, so wie man es mit sich selbst tut.
Einander lehren, voneinander lernen, die Abwesenden schmerzlich vermissen,
nicht böse über sie reden, die Kommenden freudig begrüßen:
lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe, die aus dem Herzen kommen,
die sich äußern in Miene und Wort und unzähligen freudigen Gesten
und wie Zündstoff den Geist in Gemeinschaft entflammen,
so kann aus Vielen eine Einheit und Gemeinschaft werden.
Und… und….und….