„Man begegnet sich im Leben immer zwei Mal‘ so könnte man diese Erzählung Jesu auch erklären. Wenigstens auf dieser Erde und dann bei Gott in Seinem Licht. Wo hier Gleichgültigkeit herrscht, die zu grober Ungerechtigkeit führen kann, wird in der Nähe Gottes die Wahrheit aufleuchtet und sind oft die Verhaltensweisen umgekehrt.
Jesus will keine angst entstehen lassen, sondern Nachdenklichkeit ermöglichen. Wo, was oder wenn übersehen wir, manchmal sogar bewusst? Wie wird dann die Begegnung im Lichte sein? Jesus möchte uns offen leben lassen und aufmerksam, nachhaltig. Wo wir hier die Chance zum Leben und zusammenleben haben, da wollen wir sie auch wahrnehmen. Wenn wir von Liebe sprechen oder singen, dann wollen wir sie auch konkret werden lassen in den Begegnungen das Alltags. ‚Die Liebe sei Tat‘.
„Herr Jesus Christus, in jedem Menschen, besonders den Leidenden, begegnest Du uns. Du schaust uns an, sprichst uns an, bittest uns. Lass uns voll liebender Aufmerksamkeit durchs Leben gehen. Wir können nur wenig bewirken und nicht allen helfen, aber ‚vor unserer Tür (unseres Herzens), die sollten wir schon wahrnehmen können. Sei Du unser Auge und unser Herz.“